Honorare

Grundsätzlich orientiert sich die anwaltliche Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, bei welchem nach Streitwert abgerechnet wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit nach Stundenlohn oder einer Pauschale abzurechnen. Diese Möglichkeiten kommen immer dann in Betracht, wenn kein Streitwert existiert oder der tatsächliche Aufwand nicht absehbar ist.

Strafrechtsmandate werden ausnahmslos auf Stundenbasis abgerechnet, es sei denn, der Rechtsanwalt ist als Pflichtverteidiger beigeordnet; dann übernimmt der Staat die Kosten.

Unabhängig von der Art der Abrechnung, klären wir Sie vor Aufnahme unserer Tätigkeit über die Höhe der voraussichtlichen Kosten auf und bieten alle Abrechnungsmodelle an, soweit es standesrechtlich zulässig ist. Auch bei der Vergütung nach Stundensätzen ist aufgrund der hier gesammelten Erfahrungen eine realistische Kostenprognose durchaus möglich.

Sofern eine Beauftragung unserer Kanzlei erfolgt, erlauben wir uns vorab grundsätzlich eine Honorarvorschussrechnung zu stellen, deren Höhe sich nach der jeweiligen Angelegenheit, dem Schwierigkeitsgrad sowie dem Arbeitsaufwand richtet.

Übersicht

Honorartabelle

  • Erstberatung Für die Erstberatung erheben wir eine Gebühr in Höhe von
  • 240,00 Euro zzgl. MwSt.
  • Unabhängig vom Streitwert und Umfang der Angelegenheit.

    Sollten Sie uns in dergleichen Angelegenheit später das Mandat erteilen, wird dieser Betrag auf die restliche Vergütung nach dem RVG bzw. das vereinbarte Honorar angerechnet.

  • Honorar
  • RVG - Stundensatz - Pauschale
  • Wir bieten Ihnen einen maßgeschneiderten Tarif an.

  • Pflichtverteidigung Die Kosten für eine notwendige Pflichtverteidigung
  • trägt, im Falle eines Freispruches, die Staatskasse.
  • Eine Pflichtverteidigung muss für jedes Mandat separat beantragt werden. Die notwendigen Unterlagen zur Prüfung müssen vorher eingereicht werden.

  • Beauftragung der Kanzlei
    Bei Beauftragung der Kanzlei bzw. der einzelnen Anwälte weisen wir darauf hin, dass ein Vertrag nur unter Einbeziehung unserer Allgemeinen Mandatsbedingungen bzw. individual vereinbarten Mandatsbedingungen zustande kommt. Sämtliche Abreden bedürfen der Schriftform.
  • Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
    Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung des Mandats nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Gebühren richten sich nach dem Gegenstandswert. Hierbei muss sich der Mandant allerdings bewusst sein, dass der Gegenstandswert durch das Gericht festgesetzt wird und sich dieser im Verlaufe des Verfahrens, etwa durch die Einbeziehung weiterer Ansprüche, durch die Erhebung von Klageerweiterungen und Widerklagen etc. erhöhen kann.

Bitte beachten Sie, dass die Rechtsanwaltsvergütung im gerichtlichen Verfahren NICHT DISPONIBEL ist. Das bedeutet, dass der durch das Gericht festgesetzte Streitwert die daraus entstehenden Rechtsanwaltsgebühren bestimmt, welche nicht mehr veränderbar sind, es sei denn, die Festsetzung ist beschwerdefähig. Im Rahmen einer sog. Kostenfestsetzungsbeschwerde fallen jedoch wieder erneut Kosten an.

  • Vergütungsvereinbarung bzw. Pauschale
    In bestimmten Fällen werden zwischen dem Mandanten und der Kanzlei Vergütungsvereinbarungen geschlossen. Sobald eine individuelle Vergütungsvereinbarung zwischen der Kanzlei und dem Mandanten geschlossen wurde, bestimmt sich die Gebühr ausschließlich nach der vereinbarten Pauschale oder dem vereinbarten Stundensatz.
  • Strafrecht
    In strafrechtlichen Mandanten wird bei einer Wahlverteidigung grundsätzlich eine Stundenvereinbarung getroffen, wobei ein angemessener Teil im Rahmen einer Vorschusszahlung zu leisten ist.

Die Pflichtverteidigung wird grundsätzlich über die Staatskasse abgerechnet. Die Gebühren für einen Pflichtverteidiger sind im Vergleich zu einem Wahlverteidiger niedriger.

Im Falle einer Verurteilung werden dem Angeklagten in der Regel die Verfahrenskosten auferlegt. Die Staatskasse fordert sodann die verauslagten Pflichtverteidigergebühren von dem Verurteilten zurück.

Im Falle eines Freispruches trifft den Angeklagten keine Kostentragungspflicht, es sei denn zwischen dem Verteidiger und dem Angeklagten wurde eine zusätzliche Zahlungsvereinbarung  getroffen.